Donnerstag, 5. Januar 2012

4 Karotten. 4 Tomaten.

Davon mal abgesehen, dass ich aufgrund des Gewitters die halbe Nacht nicht schlafen konnte (und erblindete, als ich die Augen geöffnet hab und zum gleichen Zeitpunkt der Blitz genau vor meinem Fenster runter kam) begann mein Tag wie der von jedem normal essenden Menschen. Mit einem Marmeladenbrot. Wenn man die ganze Zeit damit beschäftigt ist, penibel darauf zu achten ob in der Margarine auch ja kein Milcheiweiß ist und der Brotaufstrich keine Spuren von tierischen Fetten enthält, vergisst man, dass soetwas primitives wie ein Marmeladenbrot tatsächlich absolut vegan und essbar ist!
Und der böööse weiße Kristallzucker wurde von meinem Körper mit Jubeln und Trompeten empfangen. 


Zum Mittag/Abendessen gab es dann das hier:






Irgendwie hat das Foto nen komischen Gelbstich abbekommen. Das ist jedenfalls eine Paprika gefüllt mit diesem Zeug:


Reis mit Tofuwürfeln, Tomatenmark und Zwiebeln. Bisschen gewürzt wurde das auch.
Dazu gabs den Bulgur von gestern, an den ich auch noch etwas Tomatenmark gemischt habe. War dann nicht mehr ganz so trocken.
Eigentlich ne ganz schön leckere Sache gewesen. Hat mich gewundert. ; )


Jetzt muss ich fix die Küche sauber machen, da Besuch der höchsten Wohninstanz ansteht (der Vermieter). Bis morgen!

Mittwoch, 4. Januar 2012

Tag 3

Grünen Tag! (hahaha! Brüller.)


Ich muss sagen...der dritte Tag meiner Selbstgeißelung verlief erstaunlich angenehm.
Mein Mittagessen: köstliche Tofü-Kürbissterne mit Salat vom Mensa-Buffet 


Zu sehen hier:


Diese Sterne sind zwar extrem fettig aber schmecken besser als man glauben möchte! 
Die Blicke der anderen Studenten waren jedoch noch um einiges köstlicher. Die Sternchen habe ich in einer Brotdose transportiert und kam mir vor wie eine Öko-Mutti die im Kino die Roggenschnitten für ihre Kinder auspackt, um sie vor den bösen Süßigkeiten zu bewahren.


Als kleinen Snack zwischendurch gab es heut Nachmittag 2 Reiswaffeln mit Zartbitterschokolade. In der Not frisst der Teufel fliegen. Jaja...


Das Abendessen habe ich dann etwas vorverlegt.
Zu sehen hier:
Was das ist? Couscous Salat mit allerlei Gewürzkram den ich nicht identifizieren konnte. Recht trockene angelegenheit aber geschmacklich erstaunlich gut. Den gibts morgen nochmal!


Fazit bisher: Vegan essen ist weder besonders schwer noch besonders eklig. Aber soooooo anstrengend!

Dienstag, 3. Januar 2012

Tag 2

Oh Gott Oh Gott Oh Gott.


Fleisch.


Was für eine Hetzjagt, die einen schon am Frühstückstisch erwartet. Schafft man es, um den Fleischsalat herum die Salami abzuhängen, lauern dir Frischkäse und Butter schon breit grinsend an der nächsten Brötchenkurve auf und warten nur darauf, dass du zur Rama greifst, in der Milchpulver enthalten ist, um dich höhnisch auszulachen.


Es ist ja grauenvoll. Sojamilch schmeckt wie Katzenpisse und der so appetitlich aussehende zartbitter Schokoladenaufstrich ohne Milch und in erster Linie ohne irgendwelche anderen Zutaten näht dir den Arsch zu!


Zum Mittag habe ich mir den Stress mal locker gespart und einfach gar nichts gegessen. Vielleicht ist das der angenehmste Nebeneffekt dieses Selbstversuches; Ich habe keine Lust mehr zu essen!
Zum Abendessen gab es Spaghetti mit Tomatensauce, in der frech kleine Sojastückchen untergemischt wurden, um eine Art Bolognese zu erzeugen. Jaaaaha. Schmeckt fast wie Hackfleisch gemischt. Angebraten mit etwas Speck und abgelöscht mit Rotwein. Ja. Nein.


Habe heute für 60€ im Bioladen eingekauft. Man sollte meinen, für das Geld könnte man locker 3-4 Wochen überleben. Vergiss es! Gefühlte 2 Gläschen Brotaufstrich und ein Päckchen geschmacksneutraler Tofu.


Ich werde morgen dann ein Foto meines köstlichen Frühstücks posten. Ach verflucht. Kein Brot gekauft. Kann ich mir auch nicht mehr leisten. Also eher kein Frühstück. Doof.

Stay Vegan. Igitt.

Liebe Fangemeinde .

Ich weiß, du existierst nicht, dennoch nutze ich diese Internetplattform ein weiteres Mal, um meinen Gedankenschrott ins World Wide Web zu kotzen und hoffe, dass der ein oder andere darauf ausrutscht.
Grund meiner Blogwiederbelebung ist - wie sollte es anders sein - mal wieder ein einschneidenes und hochwichtiges Ereignis in meinem Leben: Ich habe mich dazu entschlossen, einen 8-Wochen Selbstversuch zu starten.
Sich 8 Wochen vegan zu ernähren, ist für mich wie der persönliche Jakobsweg und ich möchte *switcht in Blogger-Mode* meine Höhen und Tiefen mit diesem Experiment mit euch ALLEN teilen.
Oder eben nur mit dir, Gabriel. Küsschen an dieser Stelle.


Da ich mein Passwort vergessen habe, konnte ich gestern am Tag 1 noch nichts posten. Es beginnt nun also, für mich als Zahlenfetischist sehr unangenehm, bei Tag 2.

P.S: Ich setze Punkte. Diese wunderschöne Schriftart verhindert nur, dass man diese auch erkennen kann. Nur so als Information.